Respekt als wertvollste Währung: Sparkasse Leverkusen ruft „NullToleranz“-Kampagne ins Leben
Es sind traurige Statistiken, die zeigen: Die Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft wächst. Auch in den Filialen der Sparkasse Leverkusen kommt es immer häufiger zu Gewaltvorfällen. Nicht alle Geschäftsstellen sind im selben Ausmaß betroffen, dennoch sehen Vorstand und Personalrat Handlungsbedarf.
11. Juni 2025. Null Toleranz: „Wir lassen Gewalt nicht zu“, sagt der Vorstandsvorsitzende Markus Grawe und ergänzt: „Unsere wertvollste Währung ist Respekt.“ Für eine klare Positionierung gegen Gewalt hat die Sparkasse Leverkusen, die eine Zunahme von Übergriffen gegenüber ihren Filialmitarbeitenden feststellt, eine öffentlichkeitswirksame Kampagne ins Leben gerufen: „NULL TOLERANZ. Nein zu Gewalt!“ Auf Plakaten, digitalen Werbeflächen sowie auf den Bildschirmen der Geldautomaten werden Kunden für einen respektvollen Umgang sensibilisiert.
Im Wortlaut: „Der Schutz unserer Kolleginnen und Kollegen hat für uns Priorität. Wir verurteilen jede Form von Gewalt. Alle Übergriffe, egal ob körperlich oder verbal, werden von uns zur Anzeige gebracht. Unsere wertvollste Währung ist Respekt. Nein zu Gewalt! Der Vorstand“
Alle Übergriffe werden dokumentiert
Die Sparkasse Leverkusen veranstaltet für ihre Filialmitarbeitenden in regelmäßigen Abständen Gewaltpräventionstrainings, auch bauliche Veränderungen, die die Sicherheit der Angestellten gewährleisten sollen, sind in einzelnen Geschäftsstellen vorgesehen. Nun folgt der Schritt in die Öffentlichkeit: „Die Kampagne soll deutlich machen, dass Gewaltvorfälle in der Sparkasse Leverkusen keinen Platz haben“, sagt der Personalratsvorsitzende Uwe Pöschke. Künftig werde jeder Gewaltvorfall intern dokumentiert. „Wir werden diese besorgniserregende Entwicklung sehr sorgfältig beobachten“, so Uwe Pöschke weiter.
Grundsatzerklärung gegen Gewalt
Selbstverständlich würden nur wenige Kunden Gewaltbereitschaft zeigen, ergänzt der Vorstandsvorsitzende Markus Grawe. „Aber Übergriffe werden von uns zur Anzeige gebracht, da positionieren wir uns eindeutig zum Schutz unserer Mitarbeitenden und unserer Kundinnen und Kunden.“ Eine von Vorstand und Personalrat unterzeichnete Grundsatzerklärung wurde bereits an alle Filialleitenden übergeben. Drohungen und Beleidigungen, Sachbeschädigung, Mobbing oder Stalking, das Tragen und Zeigen von Waffen jeder Form sowie Ausdrücke von Gewaltfantasien werden von der Sparkasse Leverkusen verfolgt – eine klare Null-Toleranz-Positionierung.
Foto - Nein zu Gewalt
Plakat - Nein zu Gewalt
Pressemitteilung als PDF
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